Oberflächen

Furnier:
 
Holz ist ein Naturprodukt und in Abhängigkeit von der Maserung ergibt sich das Furnierbild. Farbe und Maserung stehen in Abhängigkeit zu den einzelnen Wuchsgebieten der unterschiedlichen Holzarten. Daher gibt es Unterschiede von Stamm zu Stamm und sogar innerhalb eines Stammes. In der Regel werden bei Spezialtüren gemesserte Furnierbilder gestürzt, wodurch ein paarweise gespiegeltes Furnierbild entsteht. Schlichtes Furnier wird in der Regel für schmale Teile wie z.B. Rahmen, Rahmenfriese etc. verwendet.

Klarlackierte Oberlächen:
Furnierte Oberflächen werden standardmässig mit einem Klarlack lackiert. Dieser Lack zeichnet sich durch hohe mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit, gute Füllkraft und schöne Porenzeichnung aus. Der Lackauftrag erfolgt in der Regel im Spritzverfahren. Auf Wunsch werden natürlich auch alle handelsüblichen Produkte verwendet.

Gebeizte Oberflächen:
Auf Wunsch werden furnierte Türen und Holzrahmen vor dem Lackieren in den gewünschten Farbtönen aller bekannten Beizen-Hersteller nach Muster gebeizt.

RAL-lackierte Oberflächen:
Grundlage für die Farbauswahl bilden die gängigen Farbkarten nach RAL oder NCS. Für eine bauseitige Endbehandlung wird die Oberfläche des Türblattes roh ohder auf Wunsch grundiert geliefert.

Unbehandelte Oberflächen:
Für eine Endbehandlung durch den Verarbeiter können erforderlichenfalls sämtliche furnierten Türen und Rahmen roh geliefert werden.

HPL-Schichtstoff:
Zur Auswahl stehen sogenannte Uni-Farbdekore oder fototechnisch hergestellte Holzreproduktionen.
Die Auswahl der für ein Bauvorhaben benötigten Schichtstoffe ist vom Planer aus der jeweils aktuellen Kollektionskarte des Herstellers zu entnehmen. Dabei ist im Hinblick auf die Verfügbarkeit und besonders auf die erforderlichen Formate der Lagerprogramme und Türenkollektionen zu achten.

 

 

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