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Bänder: Bänder stellen die mechanische Verbindung von Türblatt zur Zarge her. Sie sind von entscheidender Bedeutung für eine einwandfreie Funktion (öffnen und schliessen) einer Türe. Um die Funktionsfähigkeit von Elementen zu gewährleisten, kommt es auf die richtige Auswahl der Bänder an. Hierbei sind nachfolgende Kriterien zu beachten:
Anforderungen: Im Hinblick auf den geplanten Einsatzbereich des Türelementes (z.B. Krankenhäuser, Schulen und Universitäten, Kindergärten, Senioren- und Pflegeheime, öffentliche Verwaltungen, Kasernen, öffentlicher und privater Wohnungsbau) und die Türfunktion (Brand- und Rauchschutz, Schallschutz, Einbruchschutz etc.) ist eine Auswahl richtig dimensionierter Bänder zu treffen. Diesbezüglich ist die Prüfung von Bändern für Brand- und Rauchschutztüren zu erwähnen, die 200'000 Öffnungszyklen (Dauerfunktionsprüfung) fordert, um eine durchschnittliche Nutzungsdauer von ca. 30 Jahren zu simulieren. Weiterhin werden Bänder für einbruchhemmende Türen besonderen statischen und dynamischen Belastungsprüfungen unterzogen.
Fabrikat, Ausführung und Grösse: Bei Spezialtüren werden standardmässig 3-teilige Konstruktionbänder führender Bandhersteller eingesetzt (z.B. Simons, Glutz). Je nach Fabrikat und Bandtyp sind neben der Oberflächenausführung konstruktive und optische Unterschiede gegeben. Die Höhe der eingesetzten Bänder beträgt standardmässig 160 mm. Insbesondere für den Einsatz von Elementen mit stumpfer Türkante empfehlen sich Bänder in Verbindung mit 3-dimensionaler Bandunterkonstruktion. Dadurch ist eine nachträgliche Positionierung des Türblattes in der Zarge, in allen Richtungen (zur Seite, in der Höhe und in der Tiefe) möglich.
Oberflächen: Vielfältige Oberflächenausführungen bieten dem Planer die Möglichkeit, die unterschiedlichen Beschlagsteile aufeinander abzustimmen.
- matt vernickelt
- matt verchromt
- RAL-farbig
- vermessingt matt
- vermessingt poliert
- Edelstahl
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